Vorpubertät: Wenn der erste Hormonschub alle Zeichen auf Sturm stellt

Inhalte: Die schulischen Ansprüche steigen. Ein Schulwechsel steht bevor. Der Körper fängt vielleicht schon an sich zu verändern, so auch der Blick auf die Welt. Mit einem Bein noch in der Kindheit, mit dem anderen schon fast im Jugendalter - aber eben nur fast. Im Alter von etwa 9-12 Jahren schwanken die "Betweenager" zwischen Playmobil und Postern von Popstars, zwischen Barbies und coolen Videospielen. Vieles erscheint ihnen langweilig, sie können antriebslos wirken oder unbegründet Streit anfangen. Das macht es für Eltern schwierig.

 

Was tun, wenn der erste Hormonschub in der Vorpubertät alle Zeichen auf Sturm stellt? Was brauchen Kinder und was brauchen Eltern, um diese Entwicklungsphase zu meistern? Die Vorpubertät ist für die Eltern die Zeit, um die Beziehung zu ihren Kindern zu stärken. Ganz nach dem Motto "Erziehung ist Beziehung". Noch sind die Eltern wichtige Orientierungspunkte, noch übernehmen die Kinder die Werte der Eltern, noch sind die Eltern nicht voll peinlich.

 

In dieser Veranstaltung wird besprochen, wie Eltern ihre vorpubertären Kinder unterstützen können, damit sie in die richtige Richtung unterwegs sind. Vergleiche mit der Pubertät betten die Vorpubertät in einen grösseren Entwicklungskontext ein.

 

Ziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen den Entwicklungsabschnitt der Vorpubertät kennen und positiv damit umzugehen. Sie erfahren, wie sie Kinder in der Vorpubertät unterstützen können, wie sie loslassen und dennoch Halt geben können.

 

Methoden: Interaktives Referat. Die Präsentation erfolgt nach Möglichkeit mit PowerPoint und FlipChart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aktiv in die Präsentation mit einbezogen und zum Mitdenken und Mitfühlen angeregt.